07 PER 05
Replik einer Wikinger-Perle mit filigranem Granulationsdekor nach einem historischen Fund. Bronze, versilbert oder 925 Silber. 1,1 x 1,1 cm. Loch 3 mm.
07 BEA 13
Replik einer wikingerzeitlichen Perle mit filigranem Granulationsdekor nach einem Fund von Gotland. Bronze, versilbert oder 925 Silber. 2,5 cm. Loch 4 mm.
07 WEI 03
Kleine Wikinger-Perle mit filigranem Granulationsdekor nach einem historischen Fund. Bronze, versilbert oder 925 Silber. 0,8 x 0,7 cm. Loch 4 mm.
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Tonnenförmige Wikinger-Perle mit Granulationsdekor.
Diese Wikinger-Perle in Form einer gestreckten Tonne ist nach dem Vorbild wikingerzeitlicher Funde aus dem 9. - 10. Jh. gefertigt.
Bei den granulierten Perlen der Wikingerzeit wurden kleine Kugeln und feine Drähte in filigraner Kleinstarbeit auf die Perle aufgelötet.
Unsere Nachbildung ist hingegen komplett in einem Stück gegossen, wobei die filigrane Darstellung prächtig zum Ausdruck kommt.
Maße: 1,4 x 0,8 cm. Lochdurchmesser 4 mm.
Erhältlich ist die Wikinger-Perle in hochwertiger Bronze und in echt versilbert oder aus 925 Sterlingsilber Legierung...
Zur Wikingerzeit war es sehr verbreitet, Perlen für Ketten mit einem aufwändigen, filigranen Granulationsdekor in Form von feinen Silberdrähten, Perlenschnüren und Kugeln zu verzieren, wobei es die Goldschmiede vortrefflich verstanden, kleine Kunstwerke mit einfachsten Mitteln zu fertigen.
Als Grundlage für den Granulationsdekor kam eine getriebene oder gegossener Grundform aus dünnem Silberblech zur Anwendung, auf welche die granulierten Schmuckelemente dann aufgelötet wurden, wobei das Lot keine mit dem Auge wahrnehmbaren Spuren hinterließ, so dass es den Anschein hatte die filigranen Granulationen würden geradezu über der Oberfläche schweben.
War die Granulation im 8. Jh. zunächst bei scheibenförmigen Goldanhängern verbreitet, so wurde diese im 9. Jh. dann vermehrt bei kugelförmigen Goldperlen und Goldbrakteaten üblich. Im 11. Jh. wurden dann zunehmend auch die Gold-Granulationen verbreitet.