0 Sch-Am Vendel
Filigranes Schlangen-Amulett nach dem Vorbild eines Anhängers aus der Vendelzeit von in Gotland. Bronze, versilbert oder 925 Silber. 3,5 cm.
00 Zierscheibe 5
Alemannische Zierscheibe - Germanischer Swastika-Anhänger mit Schlangen nach einem historischen Vorbild. Zamak, messing- oder silberfarben. 4,5 cm.
0 AM Lim
Mittelalterlicher Scheiben-Anhänger der Merowingerzeit nach der fränkischen Goldscheibe von Limons. 6,3 cm. Bronze, versilbert oder 925er Silber.
Händler für Mittelalter- und Wikinger-Reenactment sind eingeladen, sich als Wiederverkäufer für den Großhandel im Pera Peris Mittelaltershop zu registrieren - Wir garantieren beste Qualität zu guten Preisen bei kurzen Lieferzeit!
Germanischer Anhänger in Form eines Sonnenrads.
Hier könnt ihr einen germanischen Sonnenrad-Anhänger nach dem Vorbild einer Zierscheibe aus der Merowingerzeit kaufen.
Das historische Vorbild für diesen germanischen Sonnenrad-Anhänger ist eine fränkische Zierscheibe der Merowingerzeit aus der Ausstellung des Römisch-Germanischen Museums in Köln, die auf das späte 6. oder frühe 7. nachchristliche Jahrhundert datiert.
Das Sonnenrad stammte aus der Sammlung des Barons von Diergardt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts historische Objekte erwarb. Wie bei anderen Objekten aus frühen Sammlungen ist für diese Scheibe kein Ursprung bekannt, sie ist typologisch jedoch in der fränkischen Merowingerzeit anzusiedeln.
Frühmittelalterliche Zierscheiben in Form von Sonnenrädern waren bei Franken, Alamannen und Bajuwaren seit der Mitte des 6. Jahrhunderts n. Chr. als Schmuckanhänger an der Frauengewandung verbreitet.
Das historische Vorbild misst 8,4 cm im Durchmesser, die Nachbildung wurde mit 4,5 cm auf etwa die Hälfte verkleinert.
Ihr könnt den Anhänger aus hochwertiger Bronze oder in echt versilbert kaufen.
Alternativ könnt ihr es auch in 925 Sterlingsilber bestellen (Lieferzeit beachten). Legierung...
Ein schwarzes Lederband in 1 m Länge liegt dem Sonnenrad-Anhänger bei.
Die Sonnenrad-Anhänger der Germanen zur Merowingerzeit waren meistens aus Bronze, seltener aus Eisen und noch seltener aus Silber oder Gold gefertigt und meist durchbrochen und mit aufwendigen Punzierungen versehen. Diese germanischen Zierscheiben wurden einzeln am Gürtelgehänge von Frauen an einem Band getragen, das vom Gürtel der Trägerin herabhing und an dem noch eine Reihe weiterer Amulette oder Geräte angebracht sein konnten.
Die größte Verbreitung hatten diese Zierscheiben in der alemannischen, fränkischen und bajuwarischen Frauenmode, verschwanden mit zunehmender Christianisierung jedoch allmählich aus der Frauentracht.
Viele germanische Zierscheiben zeigten abstrakte, geometrische Muster in symmetrischer Aufteilung, erinnern jedoch zumeist an ein Sonnenrad. Einige stellen dabei Schlangen oder Vogelköpfe im Tierstil I dar, die oft als Triskele oder Vierpass angeordnet sind.
Eine religiöse Funktion im Sinne eines fest umrissenen Sonnenkultes ist bei den Germanen des frühen Mittelalters zwar nicht mehr belegbar. Vielmehr wurden die Sonnenrad-Anhänger als symbolisch aufgeladene Schmuckobjekte verstanden, die eine apotropäische (schutzbringende) Bedeutung hatten und traditionelle, vorchristliche Bildmotive weiterführten.
In der Merowingerzeit überlagern sich dabei heidnische Symboltraditionen und christliche Einflüsse. Sonnenradmotive gelten daher weniger als Ausdruck eines geschlossenen Glaubenssystems, sondern als Teil einer ikonografischen Kontinuität, die bis in vorchristliche Zeiten zurückreicht und im frühmittelalterlichen Kunsthandwerk neu interpretiert wurde.