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Dosenfibel der Wikinger - klein

Art.Nr.: 07 Fi Dos - kl
ab 29,99 €
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Gotländische Dosenfibel aus der Wikingerzeit.

Diese detailreiche Replik einer kleinen, wikingerzeitlichen Dosenfibel ist nach einem historischen Vorbild von Gotland aus dem 8. - 9. Jh. gearbeitet und mit drei Bandtieren im sog. Tierstil III nach Salin verziert. 

Dosenfibeln wurden die ganze Wikingerzeit über besonders auf der schwedischen Insel Gotland getragen und waren ein essenzieller Bestandteil der gotländischen Frauentracht vom 8. bis 11. Jh.
Auf der Brust geschlossen, diente die Dosenfibel während der Wikingerzeit im Allgemeinen als Gewandschließe für den Umhang oder einen Schal.

Im Gegensatz zum historischen Original ist diese Dosenfibel-Nachbildung ohne Fußplatte gearbeitet, was die Dosenfibel damit leichter und erschwinglicher macht.

Link zur originalen Dosenfibel...

Durchmesser der Dosenfibel: 4,5 cm, Höhe 1 cm.

Die gotländische Dosenfibel ist aus hochwertiger Bronze gefertigt und auch in echt versilberter Ausführung erhältlich.

Hier finden Sie weitere Repliken von Wikingerschmuck...
Wie man Wikingerschmuck richtig pflegt und reinigt...



Während der Wikingerzeit wurde auf der schwedischen Insel Gotland eine vom übrigen Skandinavien abweichende Tracht getragen, die zum Teil völlig eigenständige Fibelformen und Trachtenbestandteile hervorbrachte. So wurden statt der typischen wikingerzeitlichen Schalenfibel von den Frauen auf Gotland Tierkopffibeln getragen, welche die Träger des Kleides hielten. Die markanten Dosenfibel, auf schwedisch dosspännen (oder dosformiga spännen), wurden zum Schließen des Umhangs zusätzlich auf der Brust getragen.
Dosenfibeln sind allerdings auch außerhalb Gotlands bekannt, was möglicherweise auf Verheiratung gotländischer Bräute mit Festland-Skandinaviern hinweisen könnte. Alleine auf Gotland wurden rund 850 Artefakte von Dosenfibeln gefunden, einige noch vollständig erhalten, andere nur in Fragmenten.
Die auf Gotland einzigartige Fibeltracht zur Wikingerzeit hat ihre Ursprünge in der vorausgegangenen Vendelzeit, die auf den Zeitraum zwischen 550 und 800 n. Chr. datiert. In der frühen Vendelzeit wurde in Gotland auf der Brust ursprünglich noch eine sog. Bügelscheibenfibel bzw. Rückenknopffibel getragen, also eine Bügelfibel mit einem markanten Zierknopf auf der Oberseite. In der späten Vendelzeit kamen dann die typischen Dosenfibeln in Mode, die von der Form her noch an die ursprünglich auf der Bügelfibel sitzende Scheibe erinnern. Im Laufe der Wikingerzeit verschwanden die Bügelscheibenfibeln dann gänzlich aus der Tracht und wurden komplett durch Dosenfibeln ersetzt, deren Charakter sich von  einer anfangs ausgesprochenen prächtigen Fibel zu einer einfachen Gebrauchsfibel wandelte. Die frühesten Modelle von Dosenfibeln sind sehr hochwertige Fibeln aus mehreren Gussteilen mit einem geradezu üppigen Gebrauch von Gold und Silber. Die Dosenfibeln der späteren Wikingerzeit sind statt dessen eher aus Bronze und vergoldeter Bronze und als Einzelguss gefertigt.
Die Motive auf den Dosenfibeln waren bei den frühen Formen in oft geometrischer Form gestaltet und wandelten sich schließlich zu flechtwerkartigen Motiven. Einige Dosenfibeln trugen auch in symmetrische Viertel aufgeteilte Motive mit durchbrochenen Bereichen.

Weiterführende Literatur zu wikingerzeitlichen Dosenfibeln:
Rydh, H. Dosformiga Spännen från Vikingatifden, Stockholm, 1919;
Thunmark-Nylén, L. Vikingatida Dosspännen – Teknisk Stratigrafi och Verkstadsgruppering, Uppsala, 1983
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Auf der Brust geschlossen, diente die Dosenfibel während der Wikingerzeit im Allgemeinen als Gewandschließe für den Umhang oder einen Schal.

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Dosenfibeln sind allerdings auch außerhalb Gotlands bekannt, was möglicherweise auf Verheiratung gotländischer Bräute mit Festland-Skandinaviern hinweisen könnte. Alleine auf Gotland wurden rund 850 Artefakte von Dosenfibeln gefunden, einige noch vollständig erhalten, andere nur in Fragmenten.
Die auf Gotland einzigartige Fibeltracht zur Wikingerzeit hat ihre Ursprünge in der vorausgegangenen Vendelzeit, die auf den Zeitraum zwischen 550 und 800 n. Chr. datiert. In der frühen Vendelzeit wurde in Gotland auf der Brust ursprünglich noch eine sog. Bügelscheibenfibel bzw. Rückenknopffibel getragen, also eine Bügelfibel mit einem markanten Zierknopf auf der Oberseite. In der späten Vendelzeit kamen dann die typischen Dosenfibeln in Mode, die von der Form her noch an die ursprünglich auf der Bügelfibel sitzende Scheibe erinnern. Im Laufe der Wikingerzeit verschwanden die Bügelscheibenfibeln dann gänzlich aus der Tracht und wurden komplett durch Dosenfibeln ersetzt, deren Charakter sich von  einer anfangs ausgesprochenen prächtigen Fibel zu einer einfachen Gebrauchsfibel wandelte. Die frühesten Modelle von Dosenfibeln sind sehr hochwertige Fibeln aus mehreren Gussteilen mit einem geradezu üppigen Gebrauch von Gold und Silber. Die Dosenfibeln der späteren Wikingerzeit sind statt dessen eher aus Bronze und vergoldeter Bronze und als Einzelguss gefertigt.
Die Motive auf den Dosenfibeln waren bei den frühen Formen in oft geometrischer Form gestaltet und wandelten sich schließlich zu flechtwerkartigen Motiven. Einige Dosenfibeln trugen auch in symmetrische Viertel aufgeteilte Motive mit durchbrochenen Bereichen.

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Rydh, H. Dosformiga Spännen från Vikingatifden, Stockholm, 1919;
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