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Filigran granulierte Perle aus dem frühen Mittelalter.
Dieses filigrane durchbrochene Perle des frühen Mittelalters wurde nach einer historischen Perle in Granulationstechnik gefertigt.
Die originale Perle befand sich als dekoratives Element an einem sog. Schläfenring, der vermutlich aus einer byzantinischen Werkstatt oder aus der Schwarzmeerregion stammte und auf das 10. bis 13. Jh. datiert.
Bei den granulierten Perlen des frühen Mittelalters wurden filigrane Kugeln und Drähte auf die Perlen aufgelötet oder direkt aus diesen zu einer Kugel geformt. Unsere Nachbildung ist hingegen komplett in einem Stück gegossen, wobei die filigrane Darstellung jedoch bestens zum Ausdruck kommt.
Maße: 1,7 x 1,7 cm. Lochdurchmesser 4 mm.
Ihr könnt die Perle aus hochwertiger Bronze oder in echt versilbert kaufen.
Alternativ könnt ihr sie auch in 925 Sterlingsilber bestellen (Lieferzeit beachten). Legierung...
Im frühen Mittelalter war es weithin üblich, Perlen mit aufwändigen filigranen Granulationen in Form von Silberdrähten, Perlenschnüren und Kugeln zu dekorieren, wobei es die mittelalterlichen Goldschmiede vortrefflich verstanden, mit einfachsten Methoden regelrechte Kunstwerke anzufertigen.
Als Grundlage für den Granulationsdekor der mittelalterlichen Perlen kam entweder eine getriebene oder gegossener Grundform aus dünnem Silberblech zur Anwendung, auf der die granulierten Schmuckelemente direkt aufgelötet wurden, oder die Granalien selber bildeten den Korpus der Perle, so dass diese ein filigranes Gesamtgebilde schufen.
Im 8. Jh. waren Granulationen zunächst nur bei scheibenförmigen Goldanhängern verbreitet, im 9. Jh. wurden dann auch vermehrt kugelförmige Goldperlen und Goldbrakteaten in Granulationstechnik gefertigt. Granulierter schmuck wie Anhänger, Fibeln und Perlen waren in frühen Mittelalter vom Mittelmeer bis nach Skandinavien verbreitet.