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Kettenverteiler der Wikinger aus Munsö
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Stab-Kettenverteiler aus Birka
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Dieses praktische Wikinger-Klappmesser wurde nach dem Vorbild wikingerzeitlicher Messer aus dem 9. bis 10. Jh. gefertigt.
Die Klinge lässt sich im Messergriff versenken und macht das Wikinger-Klappmesser zu einem praktischen Begleiter im Lageralltag.
Das Wikinger-Klappmesser hat einen schön geformten und hübsch verzierten Griff aus Knochen, der gut in der Hand liegt.
Die Klinge des Wikinger-Klappmessers hat eine Länge von 8 cm bei einer Gesamtlänge des Messers von 20 cm.
Klingenbreite 2 cm, Klingenrücken 3 mm.
Die Klinge ist aus rostfähigem Kohlenstoffstahl gefertigt. Der Griff besteht aus Knochen und ist mit typischen Schnitzereien versehen.
Anders als man heutzutage vielleicht denken mag, verwendeten die Wikinger tatsächlich häufig Klappmesser, wie viele Funde aus dieser Epoche, besonders aus den östlichen Gebieten beweisen.
Klappmesser sind bereits im frühen Mittelalter archäologisch belegt und wurden sowohl von Wikingern als auch von slawischen Kulturen als kompakte Alltagswerkzeuge genutzt. Konkrete Einzelfunde stammen unter anderem aus Haithabu, wo mehrere klappbare Messer mit genieteter Drehachse entdeckt wurden, sowie aus Birka, wo vergleichbare Exemplare aus Gräbern und Siedlungsschichten bekannt sind.
In Osteuropa liefern Fundorte wie Staraja Ladoga und Novgorod gut erhaltene Klappmesser, teils aus feuchten Bodenschichten, die sogar organische Griffreste bewahrt haben. Auch im slawischen Siedlungsgebiet von Wolin wurden einfache, funktionale Klappmesser nachgewiesen. Die Bauweise war dabei stets ähnlich: eine bewegliche Eisenklinge, gelagert auf einem Niet, ohne Federmechanismus, die durch die eng anliegenden Lagen des Griffmaterials fixiert wurde.