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Repliken von historischem Schmuck wie Fibeln und Broschen für das Römer-Reenactment.

Römischer Schmuck - Hier kaufen Sie Repliken von Fibeln und Broschen für Römer-Reenactment und Museumsbedarf.


Kaufen Sie hier edle Repliken römischen Schmucks - historische Fibeln und Broschen aus der Zeit der Römer - sind aus hochwertiger Bronze gefertigt und auch in versilbert erhältlich. Fibeln und Broschen waren in der Zeit der Römer als Gewandschließe unentbehrlicher Bestandteil der Gewandung. So ist dieser römische Schmuck auch heute noch ideal für die Ausstattung im historischen Römer-Reenactment und für den Museumsbedarf geeignet.

Wiederverkäufer für Larp, Mittelalter, Museumsrepliken und Reenactment können diesen römischen Schmuck und historische Fibel-Repliken auch in unserem Großhandel kaufen. Neue Händler sind gerne eingeladen, sich in unserem Mittelalter-Großhandel anzumelden.


Germanische Fibel-Replik - Bronze 07 Fi Krpo
Kräftig profilierte Fibel - Replik nach einem germanischen Fund aus der römischen Kaiserzeit. Bronze oder versillbert. 3,5 x 1,5 cm. Details
ab 13,99 € 1-2 Tage
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
1-2 Tage Status:1-2 Tage
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Norisch-Pannonische Zweiknopffibel 07 Fi NoPa

Replik einer norisch-pannonischen Zweiknopffibel vom Typ Almgren 237 C für die römisch-germanische Tracht. Bronze oder versillbert. 9 x 2,5 x 2 cm.

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ab 32,99 € 1-2 Tage
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
1-2 Tage Status:1-2 Tage
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Keltische Dragonesque-Fibel 07 Fi Dragon
Romano-britische Dragonesque-Fibel nach historischen Vorbildern aus dem 1. Jh., der Zeit der römischen Eroberung Englands. Bronze / versilbert. 5 x 5,5 cm.
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ab 16,99 € 1-2 Tage
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
1-2 Tage Status:1-2 Tage
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Gotische Fibel - Bronze 07 Fi Got 1
Gotische Siebenknopffibel - Replik einer germanischen Fibel aus der Zeit der Völkerwanderung nach einem Original. Bronze oder versillbert. 4,8 x 2,8 cm. Details
ab 13,99 € 1-2 Tage
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
1-2 Tage Status:1-2 Tage
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Römische Triquetra-Fibel - Bronze 07 Fi Triquetra
Triquetra-Fibel - Replik einer römischen Trompetenfibel aus dem 2. Jh. n. Chr. nach einem Original aus England. Bronze oder versillbert. 6 x 6 cm. Details
ab 21,99 € 1-2 Tage
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
1-2 Tage Status:1-2 Tage
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Zikadenfibel - Bronze 07 Fi Zikade

Replik einer römisch-germanischen Zikadenfibel der Völkerwanderungszeit nach einem Originalfund aus dem 5. Jh. Bronze oder versilbert.   5 x 3 cm.

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ab 19,99 € 1-2 Tage
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
1-2 Tage Status:1-2 Tage
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Replik einer römischen Omegafibel 07 Fi Omega
Omegafibel der Römer - Replik einer kräftigen Ringfibel aus dem 2. Jh. für schwere Stoffe wie den römischen Umhang. Messing. 9 cm, Nadellänge 10 cm.
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15,99 € Vergriffen
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Vergriffen Status:Vergriffen
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Haarnadel der Römer mit Hand 07 Gew Hand

Replik einer römischen Haarnadel mit der zierlichen Darstellung einer Hand nach einem englischen Original. Bronze oder versilbert. 14,5 x 1,3 cm.

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ab 11,99 € 1-2 Tage
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
1-2 Tage Status:1-2 Tage
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Mittelalter-Shop und Großhandel
Als Wiederverkäufer für Larp, Mittelalter, Reenactment und Museumsrepliken sind sie gerne eingeladen, sich im Pera Peris Mittelalter-Shop für den Großhandel als Reseller zu registrieren.

Der Schmuck der Römer


Römischer Fingerschmuck


Bei den alten Römern verlangte der Anstand einst, dass ein Mann neben einer Fibel nur einen einzigen Ring Schmuckstück zu tragen hatte. Er dienten u.a. der Standeskennzeichnung als Ritter oder Senator. Erst später bürgerte sich das Tragen mehrerer Ringen ein. Ansonsten trugen die römischen Männer keinen auffallenden Schmuck. Brust und Hals wurden allenfalls mit militärischen Auszeichnungen geschmückt, die man sich verdientermaßen im Dienst der römischen Legionen erworben hatte.
Darüber hinaus gefielen sich manche reiche Römer darin eine Ringsammlung (Daktyliothek) anzulegen. In der römischen Kaiserzeit explodierte die Zahl solcher Ringsammlungen geradezu und waren oft ein beliebtes Thema bei Gastmählern, wo der Gastgeber seine besten Stücke herumreichen und kommentieren ließ.

Anders war es bei den römischen Frauen, die spätestens nach Ende der punischen Kriege mit üppigem Schmuck und Edelsteinen glänzen durften. Der römische Schmuck war zumeist aus Gold gefertigt und mit einer Vielzahl unterschiedlicher Edelsteine und Halbedelsteine verziert. Manche Söhne reicher Römer trugen sogar kleine goldene Ringe mit einem eingravierten Phallus als Glücksbringer.
Die reich verzierten und oft sündhaft teuren Ringe römischer Männer waren jedoch häufig nicht nur ein Schmuckstück, sondern hatten auch einen praktischen Nutzen, nämlich als Siegel zum Zeichnen von Dokumenten, sog. Siegelringe. Diese Siegelung hatte sogar vor dem Gesetz Bestand und so hatte jeder römische Patrizier ein eigenes Signum.


Römische Schmuckformen


Doch der römische Schmuck diente nicht allein zu dekorativen Zwecken, denn häufig sollte der Schmuck nicht nur Wohlstand zeigen, sondern seinem Besitzer auch Schutz geben. So trugen römische Knaben eine so genannte Bulla, welche sie bereits im Babyalter übereicht bekamen. Die Bulla war ein schützendes Amulett, oft in Form eines phallischen Symbols in einer runden Tasche das Männlichkeit und Fruchtbarkeit sichern sollte.
Selbst römische Offiziere waren sich nicht zu schade, sich einen Penis als Schutzamulet an ihr Pferdegeschirr zu hängen, ein sog. Fascinum, wie bspw. ein Fund aus Kalkriese, dem Ort der Varusschlacht beweist - geholfen hat es allerdings scheinbar nicht viel, wie die Geschichte zeigt...

Römische Frauen waren nicht anders als die Frauen späterer Jahrhunderte große Liebhaberinnen von jedweder Art von Schmuck wozu Fingerringe (anuli), Ohrringe (inaures), Armreifen (armillae), Oberarmreifen (spintherae), Ketten (moniliae), Anhänger (pendentes), Halsketten (moniliae), Haarbänder (vittae) und Haarnetze (reticulae) und nicht zuletzt Gewandschließen (Fibulae) gehörten.

Nicht zu vergessen sind natürlich die römischen Haarnadeln, die sehr von Nöten waren, um die komplizierten Hochsteckfrisuren der Römerinnen zu bändigen. Es gab neben geschnitzten Haarnadeln aus Bein auch solche aus Bronze oder Silber, manche mit fein geschnitzten Matronenhäuptern oder der Darstellung einer Hand, die eine Frucht pflückt, vielleicht eine Verbindung mit der römischen Göttin Venus, da historische Statuen der Venus diese häufig mit einem Apfel in der Hand zeigen, dem Symbol der Jugend.

Den absoluten Spitzenreiter in Sachen Juwelenluxus nahm übrigens Lollia Paulina, die Exfrau von Kaiser Gaius ein, die bei einem minder wichtigem Bankett an ihrem Körper einen Perlen- und Smaragdbesetztes Gewand samt sonstigem Schmuck im Wert von 40 Millionen Sesterzen trug und zum Beweis der Summe die Rechnungen der Schmuckhändler herumreichen ließ.

Römische Armringe


Besondere Erwähnung verdienen auch die römischen Armringe, die von den römischen Frauen oft paarweise an beiden Armen als Schmuck getragen wurden.
Römische Männer schmückten sich eher nicht mit Armreifen, wobei eine Ausnahme die Armilla war, eine Soldatenauszeichnung in Form eines silbernen, gelegentlich auch goldenen Armrings.
Die Armilla wurde seit der republikanischer Zeit bis ins späte 2. Jahrhundert im antiken Rom wie ein Orden für verdiente Soldaten verliehen und war jener Auszeichnungen der römischen Armee, jener sog. „dona“. Es konnte jeder Legionär bis zum Rang des Centurio mit solch einem Armreif ausgezeichnet werden, die Armilla war jedoch nur den römischen Soldaten mit Bürgerrecht vorbehalten und wurde nicht an Angehörige der Auxiliartruppen vergeben.
Die überwiegend Zahl gefundener Armillae war nur aus einer mit Weißmetall überzogener Kupferlegierung gefertigt, was zeigt macht, dass nicht der Materialwert, sondern die Auszeichnung selbst von Bedeutung war.

Großer Beliebtheit erfreuten sich bei den Römern auch sogenannte Schlangenarmringe mit angeblich unheilabwendender Wirkung, die sowohl einzeln wie paarweise getragen wurden.
Diese römischen Schlangenarmreifen hatten einen mit angedeuteten Schuppen verzierte Schlangenleib und eine oder mehreren Windungen. Sie endeten in dekorativen und sehr plastisch gestalteten Schlangenköpfen und waren häufig aus Goldblech oder sogar massivem Gold gefertigt.
Auch Einlagen aus Edelstein konnten anstelle der Augen zum Einsatz kommen. Möglicherweise galt die Schlange den Römern als Gleichnis für Heilung, denn schon in der griechischen Antike war die Schlange gedanklich mit der Heilkunst verbunden.

Neben den massiv gegossenen Schlangenarmreife wurde von den Römern auch dünnes Goldblech für die Herstellung von einfachen, hohlen Armreifen verwendet sowie Armbänder aus halbkugelförmigen Gliedern. Die Durchmesser der römischen Kugelarmbänder lagen deutlich über den Maßen anderer römischer Armbänder, weshalb es sich dabei evtl. um Fußbänder handelte, von denen schon der römische Geschichtsschreiber Plinius berichtete.
Selbst mit schlichtem Golddraht schufen die Goldschmiede der Römer filigrane Kunstwerke von schlichter Eleganz die sie durch das Tordieren mehrerer Bronze- oder Silberdrähte fertigten. Im Vergleich dazu waren die römischen Armreifen in der Technik des „opus interrasile“ geradezu protzig, welche mit kunstfertigen Bohrungen filigran durchbrochenen Gittermustern, Arabesken und Edelsteineinlagen imitierten.
Römischer Perlenschmuck.

Durch die weit verzweigten römischen Handelsverbindungen konnten die Römerinnen unter Edelsteinen aus allen bekannten Erdenteilen wählen. Insbesondere Saphire, Smaragde und Aquamarine waren sehr beliebt, doch selbst Diamanten wurden getragen. Auch Opal, Jaspis, Onyx, Rubin, ebenso wie Türkis, Granat, oder Amethyst wurden geschätzt und besonders Perlen waren bei den Römern ganz besonders begehrt.
Sie wurden nahezu ausschließlich über ägyptische Zwischenhändler bezogen, wobei die meisten römischen Perlen aus dem roten Meer stammten, jedoch auch aus Britannien bezogen wurden.

Interessanterweise waren Perlen im antiken Griechenland noch kaum bekannt und erst durch die Eroberungen Alexanders d. Großen ins Licht der mediterranen Welt gerückt. Doch erst im späten 1. Jh. v. Chr. wurden Perlen soweit erschwinglich, dass sich auch normale Römer diesen Schmuck leisten konnten. Dennoch mussten sich die ärmeren römischen Bürger mit billigen Glasperlen und schlichten Perlmuttimitationen zufrieden geben.

Kostspieliger Schmuck hatte es in der Frühzeit des römischen Reiches eh nicht ganz einfach gehabt, denn im Zuge des 2. punischen Krieges wurde das Gewicht des Goldschmucks pro Frau auf eine halbe Unze beschränkt, ca. 14 g, was die geringen im römischen Reich in Umlauf befindlichen Goldmengen verdeutlicht. Doch schon 20 Jahre später gingen römische Matronen auf die Straße um für die Freiheit zu demonstrieren, beliebig viel Schmuck tragen zu dürfen. So kam es schon 195 v. Chr. schließlich zur Aufhebung der lex Oppia und der Schmuckhandel erlebte einen nie gahnten Aufschwung.


Römische Goldschmiedekunst


Eine verbreitete Goldschmiedetechnik der Antike war die Goldgranulierung bei der kleinste Goldkügelchen zu einem Ornament oder einer Fläche gestaltet und auf einem Goldgrund aufgelötet wurden. Da die einzelnen Granulierungen nur an ihren Berührungspunkten miteinander verbunden waren wirkten die römischen Schmuckstücke auf diese Weise ausgesprochen filigran und plastisch.
Auch sog. Filigranarbeiten erreichten bei den Römern einen hohen Stand. Hier wurden aus dünnen, auf unterschiedliche Weise Art und zusammengelötete Gold-, Silber- und Kupferdrähten schnörkelige Arabesken, Weinranken und Akanthusblätter geformt und kunstvoll auf den Schmuckstücken arrangiert.
Selbst Münzen erlangten bei den Römern als Schmuck einige Beliebtheit, manchmal durchbrochen oder mit einer Öse versehen und ab dem 3. Jh. n. Chr. Sogar als Schmuck für Hals- und Armbänder.


Römische Fibeltracht


Eine besonders große Bedeutung hatten die sog. Fibel in römischer Zeit, denn ohne diese blieb kein Kleidungsstück an seinem Platz. Im Grunde genommen waren Fibeln quasi so etwas, wie große Sicherheitsnadeln, mit denen der Römer oder die Römerin die Fülle der um sie herum drapierten Stoffbahnen in den Griff bekommen konnte.
Sehr frühe Fibel-Formen waren schon zur Bronzezeit bekannt und in den meisten Gebieten Europas von der Zeit der Kelten und Römer bis ins hohe Mittelalter als Schmuck in Gebrauch. Der Name Fibula leitet sich von dem lateinischen Wort für den Wadenbein-Knochen her, da die Römer in grauer Vorzeit aus dünnen Knochen Gewandnadeln hergestellt hatten. Als die Gewandnadeln dann längst schon aus Metall waren, behielten die Römer die alte Bezeichnung weiterhin bei und übertrugen sie auf den neuen Gegenstand.

Fibeln wurden bei den Römern von Männern und Frauen gleichermaßen getragen und besonders von Frauen im Paar zum Verschließen Peblos verwendet. Aber auch der Mantel der Legionäre und der Hemdausschnitt der einfachen Leute wurde mit einer solchen Fibel verschlossen.
Neben ihrer reinen Gebrauchsfunktionen hatte die Fibel bei den Römern immer auch eine schmückende Natur und zeigte anhand von Form und Material den Rang und Stand des Besitzers innerhalb der Gesellschaft. So waren die römischen Fibeln oft nur aus einfachem Eisendraht gefertigt, konnten aber auch aus Bronze oder Silber und sogar aus Gold gefertigt und üppig verzierte sein.
Selbst Fibeln mit Bestandteilen aus Glas, Edelsteine, Koralle oder mit Silber-Tauschierung waren üblich. Manche römische Fibeln waren auch mit Heilssprüchen oder magische Symbole versehen, welche ihre Besitzer vor Schaden bewahren oder Unglück abwenden sollten.

Je nach Art ihrer Gestaltung werden die einzelne Fibel-Typen ganz unterschiedlich benannt: So gab es bei den Römern die Bügelfibel, Scheibenfibel, Omegafibel, Knickfibel, Zwiebelknopffibel, Kniefibel, Augenfibel, Soldatenfibel, Trompetenfibel,  Certosafibel, Pelta-Fibel, Scharnierfibel, Ausicafibel, Volutenfibel, Kragenfibel, Doppelknopffibel, Vogelfibel,  Ankerfibel, Flügelfibel, Hakenkreuzfibel, Draonesque-Fibel und noch manchen Fibeltypus mehr….
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