Halsschmuck der Wikinger

Amulette, Anhänger und andere Halsschmuck der Wikinger

Auf dieser Seite erhält man eine Auswahl des wikingerzeitlichen Halsschmucks von Pera Peris – Haus der Historie, zu kaufen auf www.peraperis.com in Einzel- und Großhandel.
Wir bieten hochwertige Nachbildungen und Museums-Repliken von wikingerzeitlichem Halsschmuck, wie Amulette und Anhänger, Ketten und Halsreifen aus verschiedenen Epochen und Gebieten der Wikingerzeit an.
In unserem wikingerzeitlichem Halsschmuck-Sortiment kann man eine große Auswahl an detailgetreuen Repliken von Amuletten und Anhängern, Torques, Halsreifen und Ketten der Wikingerzeit kaufen.
Pera Peris führt neben wikingerzeitlichen Fischschwanzketten und Torques bzw. Halsreifen besonders Thorshammer, Götter-Darstellungen, durchbrochene Scheibenamulette und Greiftier-Amulette sowie Anhängern mit filigranem Granulations-Dekor aus Bronze und in versilbert in den verschiedenen Kunststilen der Wikingerzeit wie z.B. dem Greiftierstil, Borrestil, Jellingstil, Ringerikestil, Mammenstil und Urnesstil.
Des weiteren führen wir Nachbildungen geschmiedeter Wikinger-Anhänger aus Eisen nach historischen Vorbildern – zu kaufen im Einzel- und Großhandel auf www.peraperis.com – Haus der Historie.

 

Amulette und Anhänger der Wikingerzeit

Anhänger und Amulette finden sich als Schmuck sehr häufig im Fudmaterial der Wikingerzeit. Allgemein bekannt dürfte der Thorshammer als typischer Anhänger des Wikingers sein, aber die Menschen der Wikingerzeit trugen alle möglichen Arten von Amuletten.
So ein Halsschmuck konnte in der Wikingerzeit ein einfaches, gegossenes Scheibenamulett aus Bronze oder silber sein, das ein Fabelwesen oder ein bärtiges Gesicht zeigte und vermutich eine Götterdarstellung war.
Es kommen als Wikingerschmuck auch Amulette vor, die eindeutig den Göttern Odin, Freyr oder Freya zugeordnet werden können sowie Miniaturdarstellungen nordischer Walküren.
Dem gegenüber stehen Kreuz-Anhänger, durchbohrte Silbermünzen und sogar arabische Dirhams. Im östlichen Bereich waren hingegen besonders die mondförmigen Lunulla-Anhänger verbreitet und Anhänger mit byzantinischen Einflüssen.
So waren Amulette und Anhänger als Schmuck zur Wikingerzeit allgemein sehr verbreitet, von denen man sich vermutlich magischen Beistand versprach.
Üblicherweise bestand der Halsschmuck der Wikinger aus Bronze oder Silber, manchmal auch aus Zinn oder sogar Eisen. Es gab jedoch auch kostbare Anhänger aus Bergkristall, wie beeindruckende Funde aus Gotland beweisen.

Greiftier-Amulett im Borrestil

Greiftier-AmulettEin für die Wikingerzeit typisches Greiftier-Amulett im Borrestil – Amulette und Anhänger mit Darstellungen von Greiftieren finden sich in großer Zahl im wikingerzeitlichen Fundmaterial des 9. Jh.
Anhänger und anderer Wikingerschmuck mit Greiftierdarstellungen im Borrestil sind aus ganz Skandinavien bekannt.
Der Borre-Stil hat seinen Namen von einem norwegischen Ort in Vestfold und stellt die zweite Phase des nordischen Greiftierstils dar.
Die Replik des Wikinger-Anhängers hat die Abmessungen 4 x 3,5 cm und ist aus Bronze und in versilbert erhältlich.

Hier kann man diesen Wikinger-Anhänger kaufen. Auch Großhandel.

 

Tollkreuz aus der Wikingerzeit

TrollkreuzDiese typische Trollkreuz ist nach einem historischen Vorbild aus der Zeit der Wikinger aus Eisen gefertigt. Der geschmiedete Wikinger-Anhänger hat die Abmessungen 4 x 3 cm.
Solch ein Trollkreuz trugen die Wikinger als Amulett, um sich gegen Trolle, aber auch gegen Krankheiten und Verwünschungen zu schützen.
Das Trollkreuz steht zudem auch für die sog. Odalsrune „Othala“, die für Grund und Besitz steht.
Auch heute noch wird auf Island und in Norwegen oft ein Trollkreuz zum Schutz über die Stalltüren gehängt.

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Bergkristall-Anhänger von Gotland

Wikinger Kristall-AnhängerReplik eines Bergristall-Anhängers der Wikingerzeit der Mitte des 11. Jh. in Domerarve / Öja auf Gotland in Schweden gefertigt wurde. Das Original dieses wikingerzeitlichen Bergkristall-Anhängers befindet sich heute im Statens Historiska Museet, Stockholm.
Im Gegensatz zu den historischen Originalen aus Bergkristall bieten wir diesen Wikinger-Anhänger mit einer Kugel aus Glas an. 3 x 2 cm.
Die Anhänger gotländischen Anhänger aus Bergkristall sind Meisterwerke der wikingerzeitlichen Schmuckgestaltung und stellen eine absolute Besonderheit im Schmuck der Wikingerzeit dar.

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Berlock-Anhänger aus der Eisenzeit

Berlock-AnhängerReplik einer germanischen Berlocke aus der Römischen Eisenzeit nach einem Fund aus Varnhem in Västergötland / Schweden von 100 – 200 n. Chr. 4 x 2 cm.
Die Berlocke ist ein typisch germanisches Schmuckstück und wurde von verheirateten Germaninnen während der römischen Kaiserzeit als Schmuck getragen und waren mit filigranem Granulationsdekor verziert – Berlocken zählen zu den herausragenden germanischen Schmuckstücken der römischen Kaiserzeit und finden sich in Sachsen, Böhmen, Polen und Südskandinavien.

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 Masken-Amulett von Gotland

Masken-Amulett_WIkingerReplik eines Masken-Amuletts Wikingerzeit mit bärtigem Gesicht, das als Odin interpretiert wird, nach einem Original aus dem Schatz von Fölhagen auf Gotland, datiert auf das  9. – 10. Jh.
Ganz ähnliche Wikinger-Anhänger befinden sich auch im russischen Kreml-Schatz.
Das wikingerzeitliche Masken-Amulett hat die Maße 4 x 2,2 cm. Aus der Wikingerzeit sind mehrere Masken- oder Gesichts-Amulette bekannt, häufig in bärtiger Gestalt. Viele diesere Masken-Amulette wurden im Kontext von Krieger-Bestattungen gefunden wurden, so das es sich hierbei möglichwerweise um den Schlachtengotte Odin handelt.

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Odin-Amulett von Ribe

Odin-Amulett von RibeReplik von einem wikingerzeitliche Odin-Amulett, das in der Wikinger-Siedlung Ribe im westlichen Jütland / Dänemark gefunden wurde.
Der Wikingerschmuck hat die Abmessungen 3,5 x 1,7 cm und ist in Bronze und versilbert erhältlich.
Der Odin-Anhänger von Ribe zeigt eine Darstellung Odins, dem Höchsten der germanischen Götter, mit den Raben Hugin und Munin zu beiden Seiten seines Hauptes, die symbolisch für den Gedanken (Hugin) und für die Weisheit (Munin) standen, und Odin täglich aus aller Welt berichteten.

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Wikingerzeitliche Kreuz-Anhänger

Wikinger-Kreuz von Gåtebo

wikinger-Kreuz_GotlandKreuz-Anhänger von Gåtebo aus der späten Wikinger-Zeit mit der Darstellung Jesu. Das Gatebo-Kreuz datiert in das späte 11. oder das frühe 12. Jh. und wurde im Ort Gåtebo auf der schwedischen Insel Öland gefunden.
Das Gåtebo-Kreuz zeigt die Darstellung Jesu im Urnesstil, der Endphase der wikingerzeitlichen Kunststile. Wie auch auf anderen Kreuzen jener Zeit, wird auf dem Gåtebo-Kreuz Jesus dargestellt, wie er vor der Kreuzigung auf das Kreuz gefesselt war. Solche Darstellungen von Jesus am Kreuz waren in der späten Wikingerzeit sehr weit verbreitet und fanden sich vor allem bei den östlichen Wikingern in Schweden und Russland.

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Rus-Kreuz von Gotland

Rus-KreuzDas historische Vorbild für dieses Rus-Kreuz wurde auf der Insel Gotland bei Havor / Hablingbo gefunden und datiert in das 10. oder 11. Jh. Aus Bronze und in versilbert. 4 x 4 cm.
Das original Kreuz findet sich heute im Statens Historiska Museet in Stockholm.
Obgleich dieser Wikingerschmuck auf Gotland gefunden wurde, hat das Kreuz die bei den östlichen Wikingern und den Kiever Rus übliche Form von Kreuzen, die auf byzantinische Einflüsse zurückgeht und sich häufig im wikingerzeitlichen Fundmaterial der Ukraine findet.

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Der Thorshammer der Wikinger

Neben der Vielzahl verschiedener, wikingerzeitlicher Amulette ist besonders der Thorshammer als typischer Halsschmuck der Wikinger weithin bekannt.
Die Sitte einen Thorshammer zu tragen entwickelte sich besonders gegen mitte / Ende der Wikingerzeit, und so war der Im 9. und 10. Jhd. war der Thorshammer als Schmuckstück bei den Wikingern ausgesprochen weit verbreitet.
Die Wikinger nannten den Thorshammer auch Mjölnir, was Malmer oder Blitz bedeutete, denn der Thorshammer war der magische Kriegshammer des nordischen Donner-Gottes Thor, mit dem er die Riesen und die Midgardschlang bekämpfte.
Hatte Thor seinen Mjölnir einmal geworfen, dann kehrte dieser stets wieder ganz von selbst in die Hand des Gottes Thor zurück.
Es wird angenommen, dass sich die Träger des Thorshammers vermutlich auf diese Weise vom sich almählich ausbeitenden Christentum distanzieren wollten.
Bemerkenswerter Weise finden sich Thorshammer aber hauptsächlich in Frauengräbern der Wikingerzeit. Das mag datran liegen, dass dem Thorshammer segenspendende Kräte zugeschrieben wurden und der Braut bei der Hochzeit daher auch ein Mjölnir in den Schoß gelegt wurde, damit die Ehe erfolgreich und fruchtbar würde.
Zudem galt Thor auch als Beschützer der Reisenden, so konnte sich der Träger eines  Mjölnirs auf seinen Wegen göttlichen Heils und Schutzes versichern,
Der Thorshammer gilt zwar auch heute noch als in Symbol heidnischen Glaubens, doch ohne dabei rechtem Gedankengut anhängen zu wollen, ist das Tragen des Thorshammers heute einfach Ausdruck eines generellen Interesses an der Zeit der Wikinger oder schlicht ein Zeichen der Zuneigung zur nordischen Kultur im Allgemeinen.

 

Der Thorshammer von Bornholm

Thorshammer von BornholmReplik des berühmten Thorshammer von Bornholm einem Mjölnir-Amulett der Wikingerzeit nach dem Fund von Rømersdal auf der dänischen Insel Bornholm.
Das Original dieses Thorshammers befindet sich heute im Dänischen Nationalmuseum in Kopenhagen und ist einer der bekanntesten Thorshammer-Funde überhaupt.
Der Wikingerschmuck hat die Abmessungen 3,9 x 3,8 cm und ist aus Bronze und in versilbert erhältlich.

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Der Thorshammer von Läby

Thorshammer_LäbyDieser ausdrucksvolle Thorshammer wurde nach dem  wikingerzeitlichen Vorbild des Mjoelnir von Läby von Hand geschmiedet.
Der Thorshammer von Läby wurde in der schwedischen Provinz Uppland in der Nähe des Wikinger-Königsitzes Uppsala gefunden und datiert in das 10. Jh.
Das Original des Thorshammers von Läby war aus Bronze gegossen und nicht aus Eisen gefertigt, obwohl in der Wikingerzeit Thorshammer aus Eisen ebenfalls getragen wurden.

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Der Mjölnir von Mandermark

Thors Hammer MandermarkEine gelungene Nachbildung des Mjölnirs von Mandermark, einem Thorshammer-Amulett der Wikingerzeit nach einem historischen Fund aus der Ortschaft Madermark, der im Jahre 1874 auf der Insel Møn in Dänemark.gefunden wurde.
Ein bemerkenswertes Detail dieses Thorshammer-Amuletts ist der markante Voggelkopf.
Der Wikinger-Anhänger hat die Abmessungen 2,7 x 1,9 cm. Hergestellt aus echter Bronze und in versilberter Ausführung.

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Der Wikinger-Mjölnir von Falster

Thors Hammer FalsterNachbildung des Thorshammers von Falster, dän. Vålse, einer Insel in Dänemark.
Der wikingerzeitliche Mjölnir wurde nach einem historischen Fund aus dem Silberschatzfund von Falster / Vålse in Dänemark gearbeitet und hat die Abmessungen 3,5 x 2,5 cm.
Der Wikinger-Anhänger ist aus Bronze gearbeitet und auch in versilbert erhältlich.
Der Thorshammer war der magische Kriegshammer des Gottes Thor, mit dem er die Feinde der nordischen Götter, wie die Riesen und die Midgardschlange, bekämpfte.

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Weitere Information zum Schmuck der Wikinger

– Schmuck-Repliken der Wikingerzeit…

– Der Schmuck zur Zeit der Wikinger…

– Der germanische Tierstil von der Eisenzeit bis zur Wikinger-Zeit…

– Form und Funktion der Schalenfibel in der Frauentracht der Wikinger-Zeit…

– Eine kleine Abhandlung über die wikingerzeitlichen Fibeln im Urnesstil…

– Über die Bergkristallanhänger von Gotland und Visby-Linsen der Wikingerzeit…

– Über den Torque, Halsreif und Wendelring von den Kelten bis zur Wikingerzeit…

 

Literaturnachweise

Die Wikingerzeit Gotlands
Birka – die Gräber
Vikingetide smykker von Jan Petersen aus dem Jahr 1928.

Hans Hollaender: Kunst des fruehen Mittelalters, Pawlak, Herrsching 1981, ISBN 3-88199-040-2

Torsten Capelle: Kultur- und Kunstgeschichte der Wikinger. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, Darmstadt 1986, ISBN 3-534-02509-1

Michael Müller-Wille und Lars Olof Larsson: Tiere – Menschen – Götter. Wikingerzeitliche Kunststile und ihre neuzeitliche Rezeption. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-86309-8 (zur zeitlichen Einordnung hölzerner Funde und Dauer einzelner Kunststile)

Bernhard Salin: Die altgermanische Thierornamentik. Neue Auflage 1981. Fourier Verlag GmbH, Wiesbaden, Reprint d. Orig.-Ausg. 1935, ISBN 3-921695-60-0 (Darstellung der Entwicklung der germanischen Tierornamentik und Einteilung in die Stile I, II und III)

Haakon Shetelig: Vestfoldskolen. Osebergfundet III. Kristiania 1920 (wissenschaftliche Bearbeitung der Osebergfunde)

 

Verfasst von Peer Carstens, Dippoldiswalde 2015

Bildnachweis: www.peraperis.com

 

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