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Detailgetreue Nachbildungen von Mittelalter-Messern nach historischen Vorbildern

Museumsrepliken von Messern aus dem Mittelalter in unterschiedlichen Ausführungen. Diese historischen Mittelaltermesser aus dem Hochmittelalter und dem Spätmittelalter bezaubern einfach durch Ihre zeitlos schöne Formgebung. Diese Messer-Repliken sind ideal für die Mittelalter-Gewandung im Larp und Wikinger-Reenactment. Die Mittelaltermesser werden von Hand geschmiedet und sind mit Messer-Griffen aus Horn, Knochen und Holz versehen. Mit einer passsende Lederscheide lassen sich diese historischen Messer-Repliken auch am Gürtel über der Mittelalter-Gewandung tragen.
Wiederverkäufer für Larp, Mittelalter, Museumsrepliken und Reenactment finden diese historischen Mittelaltermesser auch in unserem Großhandel. Neue Händler sind gerne eingeladen, sich als Wiederverkäufer für unserem
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02 M-Klap MA Mittelalterliches Klappmesser
Mittelalterliches Klappmesser aus Kohlenstoffstahl mit elegant geschwungenem Griff. Entfaltet 22 x 3.5 cm. Eingefaltet 12,5 cm. Klinge 9 cm. Details
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02 M-AM 1 - E Mittelaltermesser für die Frau
Mittelaltermesser für die Frauen-Gewandung. Hochwertige Replik für das Spätmittelalter-Reenactment. Mit geprägter Leder-Scheide. 20 cm. Details
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02 M-AM 2 - E Mittelalter-Männer-Messer
Replik nach einem Mittelalter-Messer für die Männer-Gewandung im Spätmittelalter-Reenactment. Mit geprägter Lederscheide. Messerlänge: 24 cm. Details
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02 M-AM 3 Mittelalterliches Alltags-Messer
Mittelalter-Messer aus dem Spätmittelalter für Lager und Alltag im Mittelalter-Reenactment. Komplett mit Leder-Scheide. Messerlänge: 25 cm. Details
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02 M-AM 4 Mittelalterliches Messer
Breites Mittelaltermesser mit rustikal geschmiedeter Klinge für die historische Gewandung im Mittelalter-Reenactment. Messerlänge: 23 cm. Details
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Mittelalter-Shop und Großhandel
Als Wiederverkäufer für LARP, Museumsbedarf, Mittelalter- und Wikinger-Reenactment sind Sie gerne eingeladen, sich im Pera Peris Mittelaltershop für den Großhandel als Reseller zu registrieren.

Messer im Mittelalter


Im Mittelalter waren einfache Messer für den täglichen Gebrauch das Minimum an persönlicher Ausstattung und ein unentbehrlicher Bestandteil der Tracht. Messer wurden daher sowohl von Mann wie Frau getragen.
Neben typischen Messern für Haushalt, Handwerk und Küche wurden im Mittelalter auch Klappmesser verwendet. Sie waren schon zur Zeit der Römer und auch bei den Wikingern in Gebrauch. Es waren einfach Mehrzweckmesser, die sich in der Renaissance schließlich zum Tafelmesser weiterentwickelten.
Die Messerklingen waren im Mittelalter dabei in der Regel nicht wesentlich länger als 10 cm, sie konnten aber durchaus auch Längen von 15 bis 20 cm erreichen.

Formen mittelalterlicher Messergriffe


Im Mittelalter finden sich sowohl Messer mit sog. Griffangel, bei denen der Griff auf den Erl (Angel) der Klinge aufgesteckt wurde,  als auch Messer mit Griffschalen, bei denen der Griff seitlich der Klinge angenietet wurde. Diese Messer hatten jedoch erst im Spätmittelalter eine größere Verbreitung.

Bei den mittelalterlichen Messern mit Griffangel gab es verschiedene Formen:

- Messer mit einfachem, aufgestecktem Vollgriff aus Holz, Horn oder Knochen
- Messer mit einer Heftverstärkung am Angelansatz oder dem Griffabschluss.
- Messer mit einem mit Plättchen aus Kupfer- oder Eisenblech Griff.
- Messer mit einer Metallummantelung am vorderen Griffende.

Bei den Messern mit Griffschalen gab es im Mittelalter hingegen nur zwei Formen:

- Messer mit einfache Griffschalen aus Horn, Knochen oder Holz.
- Messer mit gesondert gesicherten Griffschalen.

Bis zu Beginn des Hochmittelalter waren Messer mit Angel der am meisten verbreitete Messertyp. Erst im Verlauf des 10. Jh. treten vermehrt Messer mit Griffschalen auf und erreichen im 12. Jh. schließlich eine größere Verbreitung, bis sich die Zahl dieser Messer im 13. und14. Jh. im Fundmaterial nahezu verdoppelt.

Klingenformen mittelalterlicher Messer


Im Mittelalter konnten Messer je nach Epoche, Mode und Einsatzbereich sehr unterschiedlich gestaltete Klingenformen haben.
Vom 8. bis 12. Jahrhundert waren Messer mit gerader Rückenlinie und konvex geschwungener Schneide sehr weit verbreitet. Die ebenfalls häufig anzutreffenden Messer mit gebogenem Rücken und gerade Schneide nahmen hingegen vom 8. bis 10. Jh. etwas ab, um sich dann im 13. und 14. Jahrhundert wieder vermehrtem Zuspruch zu erfreuen.
Grundlegend sind jedoch Messer mit gebogenem Rücken und gerader Schneide während des ganzen Mittelalters sehr verbreitet gewesen und können in nahezu allen mitteleuropäischen Gebieten nachgewiesen werden.

Griffverzierungen mittelalterlicher Messer


Plastisch ausgestaltete Verzierungen von Messergriffen finden sich im Mittelalter nahezu ausschließlich an den massiven Griffen der Der Messer mit Griffangel und befanden sich üblicherweise am Griffende.
Wurden zu Beginn des Mittelalters eher abstrakte Tierdarstellungen als Griffverzierung bevorzugt, so fanden ab dem 13. und 14. Jh. vermehrt auch Themen aus dem höfischen Bereich Eingang in die Griffgestaltung, wie bspw. Ritterdarstellungen, Plastiken von Hofdamen etc. Messer mit einer solchen Gestaltung gehörten vermutlich wohl eher den höheren Ständen an.

Im Unterschied zu vollplastische gestalteten Messergriffen, waren schlichte, zweidimensionale Griffverzierungen deutlich weiter verbreitet. Diese Verzierungen wurden sowohl an Messern mit Vollgriffen wie auch auf Griffschalen-Messern angebracht und insbesondere  als lineare und geometrische Muster ausgestaltet.
Verzierungen in Form von Flechtbändern, Wellenbändern und Ringketten waren vor allem an mittelalterlichen Messern des 9. bis 12. Jh. im westslawischen Gebiet üblich. Mit Zunahme der westdeutschen Siedlungstätigkeit im Zuge der Ostkolonisation verschwinden diese Gestaltungsformen dann nach und nach aus dem Fundmaterial.
Auch Kreisaugenverzierungen waren üblich. Das sog. Punktaugenmuster (Zirkelschlag) das sich vor 1300 weitgehend auf westslawische Siedlungsplätze beschränkte, findet sich noch bis ins 16. Jh. auch in anderen Regionen als Verzierung an Messergriffen.

Mittelalterliche Messer mit Griffplättchen


Neben schlichten Vollgriffen waren im Mittelalter auch Messer mit aufwändig gearbeitete Griffen mit sog. Griffplättchenverzierungen üblich. Bei diesen befand sich als Zierelement zwischen den Vollgriffteilen aus Holz, Horn oder Knochen einzelne oder mehrere Scheiben.
Diese Griffplättchen waren üblicherweise aus Eisen-, Bronze- oder Messingblech gefertigt,  es wurden jedoch auch Plättchen aus Horn, Bein und sogar aus Leder verwedent.
Messer mit Griffplättchen aus Buntmetall waren zwar vom 12. bis 15. Jh. verbreitet, jedoch bis vor 1400 n. Chr. nur wenig vertreten. Sie fanden sich gehäuft im nordöstlichen Raum auftreten, möglicherweise aufgrund der sich dort entwickelnden Hansetätigkeit.

Weitere Verzierungen mittelalterlicher Messer


Ab dem 9. bis 10. Jh. kamen vereinzelt auch Klingenverzierungen auf, die sowohl auf dem Klingenrücken wie auf der Schauseite der Messerklinge aufgebracht sein konnten, gehäuft treten solche Dekorationen jedoch erst ab dem 16. Jh. auf.
Zuweilen wurden auch sog. Marken, also eingeschlagene Herstellerzeichen, auf der Schauseite der Klinge angebracht, wobei das älteste Beispiel erst aus dem 13. Jahrhundert stammt. Interessanterweise korrespondiert das mit den ersten schriftlichen Nachweisen zum Berufszweiges des Messerschmiedes.

Wir hoffe, wir konnten Ihnen einen kleinen Überblick über die Messer des Mittelalters vermitteln und würden uns freuen, wenn Sie in unserem Mittelaltershop vielleicht ein passendes Messer für Ihr Mittelalter-Reenactment finden.

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